Enapter: Analysten sind zuversichtlich
Bei Enapter gibt es einen Wechsel in der Strategie. Da es bei der Umsetzung von Projekten häufiger zu Unsicherheiten bei der Finanzierung und dem Zeitplan kommt, hat die Gesellschaft reagieren müssen. So wurde die Stack-Produktion ausgelagert, gleiches gilt für Teile der Lieferketten.
Damit will Enapter die Flexibilität steigern, die Fixkosten reduzieren und den Cashburn verringern. Dabei setzt die Gesellschaft mehr und mehr auf China. Hier sind die Produktionskosten niedriger. 100 Stacks wurden dort bisher schon produziert, bis zum Ende des Jahres soll die Zahl klar vierstellig werden.
Eine neue Prognose publiziert Enapter aktuell nicht. Die Analysten von mwb research sehen das in der aktuellen Situation als nachvollziehbar an.
Sie rechnen im laufenden Jahr mit einem Verlust je Aktie von 1,02 Euro. Im kommenden Jahr soll das Minus bei 0,04 Euro liegen, 2028 soll es einen Gewinn je Aktie von 0,14 Euro geben.
Unverändert sprechen die Analysten das Rating „speculative buy“ für die Aktien von Enapter aus. Das Kursziel beläuft sich weiter auf 3,00 Euro.
Die Aktien von Enapter verlieren 0,9 Prozent auf 1,04 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 51 Prozent verloren.
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