MHP Hotel: Hamburg und Wien sorgen für den Push
Im ersten Halbjahr steigert MHP Hotel den Umsatz um 25,1 Prozent auf 99,3 Millionen Euro. Hier spielen vor allem neue Hotels in Hamburg und Wien eine Rolle. Ohne diese läge das Umsatzplus bei rund 4 Prozent.
Das EBITDA sinkt von 2,3 Millionen Euro auf 0,2 Millionen Euro. Im Vorjahr gab es jedoch einen positiven Einmaleffekt von 4 Millionen Euro. Die Cashposition verbessert sich von 5,4 Millionen Euro (Ende 2025) auf etwa 6 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr rechnet MHP Hotel mit einem Umsatz von 220 Millionen Euro bis 225 Millionen Euro. Das EBITDA sieht man bei etwa 8 Millionen Euro. Erst vor wenigen Tagen wurde diese neue Prognose publiziert. Zuvor stand der Ausblick bei rund 225 Millionen Euro bzw. mehr als 10 Millionen Euro.
Begründet wird die niedrigere Prognose unter anderem mit der Entwicklung beim Conrad Hamburg, die die Erwartungen bisher verfehlt. Zudem sorgt der Iran-Konflikt dafür, dass weniger Reisende aus dem Mittleren Osten in den MHP-Hotels zu Gast sind. Auch müssen höhere Energiekosten berücksichtigt werden. Dabei geht es auch um die Klimaanlagen, die in den heißen Sommertagen verstärkt genutzt wurden.
Sollte sich die Situation im Mittleren Osten stabilisieren, dürften von dort wieder mehr Gäste kommen.
Die Analysten von mwb research bleiben bei der Kaufempfehlung für die Aktien von MHP Hotel. Das Kursziel sehen sie weiter bei 2,70 Euro.
Für 2026 erwarten die Experten einen Verlust je Aktie von 0,01 Euro. 2027 soll es einen Gewinn je Papier von 0,03 Euro geben, der 2028 auf 0,06 Euro ansteigen soll.
Die Aktien von MHP Hotel verlieren auf gettex 6,1 Prozent auf 1,22 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 12 Prozent nachgegeben.
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