Albis Leasing verdient deutlich mehr und bestätigt erhöhte Prognose
Albis Leasing hat das Konzernergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr 2026 um 45 Prozent auf 3,9 Millionen Euro gesteigert, nach 2,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Als Treiber nennt das Hamburger Unternehmen ein profitableres Neugeschäft, eine schlankere Kostenbasis und die Refinanzierungsstruktur. Die zunehmenden Unternehmensinsolvenzen in Deutschland machen sich zwar im Leasingportfolio bemerkbar, die Risikolage bezeichnet Albis insgesamt aber als stabil.
„Wir haben die Profitabilität unseres Neugeschäfts weiter gesteigert und ein spürbares Ergebniswachstum erreicht. Entsprechend hat sich unser Geschäftsmodell erneut als robust, skalierbar und zukunftsfähig erwiesen. Mit unserer strategischen Ausrichtung auf das profitable Small-Ticket-Geschäft und das Kernsegment Handel/Hersteller sind wir weiterhin auf dem richtigen Weg”, sagt Albis-Vorstand Sascha Lerchl am Donnerstag.
Für das Gesamtjahr erwartet Albis weiterhin ein Neugeschäftsvolumen zwischen 100 und 107,5 Millionen Euro bei einer leicht steigenden Marge gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote lag zur Jahresmitte bei 16,8 Prozent. Für 2027 stellt das Unternehmen auf Basis der aktuellen Ergebnisplanung erneut eine Dividendenzahlung in Aussicht, ohne deren mögliche Höhe zu beziffern. „Auch künftig werden wir eine kontinuierliche Dividendenpolitik verfolgen”, so Lerchl.
Die bereits am 1. September angehobene Ergebnisprognose wird bestätigt: Albis rechnet 2026 mit einem Vorsteuerergebnis von 5,75 bis 6,75 Millionen Euro. Ursprünglich hatte die Gesellschaft lediglich 4,75 bis 5,75 Millionen Euro erwartet.
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