Pfisterer baut US-Produktion für Sicon-Komponenten kräftig aus
Pfisterer investiert rund 2,7 Millionen Dollar in den Ausbau seines Standorts Rochester im US-Bundesstaat New York. Mit drei zusätzlichen Drehanlagen, neuen Werkzeugen und weiterer Produktionsausstattung soll die Fertigungskapazität für Sicon-Komponenten auf das Zweieinhalbfache steigen. Mehr als die Hälfte des weltweiten Absatzes des Sicon-Systems entfällt nach Angaben des Unternehmens auf die USA und soll künftig verstärkt direkt aus Rochester beliefert werden.
„Mit der Erweiterung unserer Produktion in Rochester setzen wir einen wichtigen Schritt in unserer Wachstumsstrategie für den amerikanischen Markt um. Wir fertigen dort, wo unsere Produkte benötigt werden, stärken damit unsere lokale Präsenz und können unsere Kunden schneller und flexibler beliefern. Die Investition erhöht nicht nur unsere Produktionskapazität deutlich, sondern schafft zugleich zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze am Standort”, sagt Johannes Linden, Mitglied und Sprecher des Vorstands der Pfisterer Holding SE..
Sicon-Komponenten werden unter anderem für elektrische Verbindungen in der Strominfrastruktur eingesetzt. Pfisterer verweist insbesondere auf die steigende Nachfrage durch den Ausbau von Rechenzentren in den USA und weltweit. Mit der Kapazitätserweiterung verlagert das Unternehmen zugleich einen größeren Teil der Produktion für den amerikanischen Markt von Deutschland in die USA.
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