Deutsche Börse nimmt 600 Millionen Euro über Wandelanleihe auf
Die Deutsche Börse will eine Wandelschuldverschreibung mit einem Gesamtnennbetrag von 600 Millionen Euro und Laufzeit bis September 2031 begeben. Die Anleihe wird mit 0,50 Prozent pro Jahr verzinst und zu 100 Prozent des Nennwerts ausgegeben. Der anfängliche Wandlungspreis soll mit einem Aufschlag von 30 bis 35 Prozent auf den Referenzkurs der Deutsche-Börse-Aktie festgelegt werden.
Die Wandelanleihe wird im Rahmen einer Privatplatzierung institutionellen Investoren angeboten. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist nach Angaben des DAX-Konzerns vom Mittwoch ausgeschlossen.
Sofern die Schuldverschreibungen nicht zuvor gewandelt oder zurückgezahlt werden, erfolgt die Tilgung 2031 zu 105,84 bis 108,53 Prozent des Nennwerts und damit deutlich über dem Ausgabekurs. Daraus ergibt sich eine Rendite bis zur Fälligkeit von 1,625 bis 2,125 Prozent. Die Papiere können in neue oder bestehende Deutsche-Börse-Aktien gewandelt oder in bar zurückgezahlt werden.
Den Nettoerlös will die Deutsche Börse für allgemeine Unternehmenszwecke einschließlich der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten verwenden. Die endgültigen Konditionen sollen noch am 9. September festgelegt werden, der Vollzug ist für den 16. September 2026 vorgesehen.
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