secunet: Wird Berlin ein Impulsgeber?
Die Hackerattacke in Berlin hat wieder gezeigt, wie verletzlich IT-Netze im öffentlichen Sektor sein können. Dort gestohlene Daten wurden im Darknet publiziert, nachdem Berlin sich geweigert hatte, ein „Lösegeld“ zu zahlen. Berlin ist dabei kein Einzelfall. Es gibt Berechnungen, dass durch Diebstahl und Sabotage in diesen Bereichen deutsche Unternehmen einen Schaden von fast 290 Milliarden Euro erlitten haben. Dabei entfallen 70 Prozent auf Cyberattacken.
Viele Unternehmen wappnen sich dagegen. In den IT-Budgets taucht die Cybersecurity inzwischen mit einem Anteil von 18 Prozent auf. Hier gibt es aber noch Luft nach oben. Davon könnte secunet profitieren. Schon jetzt ist die Auftragslage gut, die Bücher sind gefüllt.
Wie bisher sprechen die Analysten von mwb research eine Halteempfehlung für die Papiere von secunet aus. Das Kursziel sehen sie weiter bei 210,00 Euro.
Für das laufende Jahr prognostizieren die Analysten einen Gewinn je Aktie von 6,21 Euro. 2027 sollen es 7,61 Euro sein. Die Dividendenrendite wird bei rund 1,5 Prozent gesehen.
Die Aktien von secunet verlieren 3,5 Prozent auf 197,40 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 8 Prozent. Die 52-Wochen-Spanne reicht von 152,80 Euro bis 247,00 Euro.
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