PSI Software vor Delisting in Frankfurt – Warburg Pincus kündigt Erwerbsangebot an
PSI Software und Mehrheitsaktionär Zest Bidco, eine von Warburg Pincus kontrollierte Holdinggesellschaft, haben eine Delisting-Vereinbarung geschlossen. Zest Bidco will sämtlichen verbliebenen PSI-Aktionären ein öffentliches Erwerbsangebot zum gesetzlichen Mindestpreis unterbreiten, der sich am gewichteten durchschnittlichen inländischen Börsenkurs der vergangenen sechs Monate orientiert. Die Annahmefrist soll vier Wochen betragen. Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen das Angebot und wollen den Aktionären vorbehaltlich der Prüfung der Angebotsunterlage zur Annahme raten.
Noch während der Annahmefrist soll die Zulassung der PSI-Aktie zum regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse widerrufen werden. PSI will zudem von der Gesellschaft selbst veranlasste Einbeziehungen in andere Handelsplätze beenden. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass anschließend überhaupt kein Handel mit der PSI-Aktie mehr möglich ist: In diversen anderen Delisting-Fällen wurden Aktien trotz des Rückzugs aus dem regulierten Markt weiterhin im Freiverkehr der Hamburger Börse gehandelt. Ob dies auch bei PSI der Fall sein wird, ist derzeit offen.
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