Infineon: Halteempfehlung für die Aktie entfällt
Auf einer Fachkonferenz der Deutschen Bank in London (Großbritannien) wird deutlich, dass der starke Ausblick von Infineon auf 2026 gerechtfertigt ist. Dabei spielt nicht nur die hohe Nachfrage aus dem Bereich KI/Rechenzentren eine wichtige Rolle. Auch aus dem Automotive-Bereich sowie der Industriebranche kommen vielen Nachfragen.
Die herausfordernd wirkenden Ziele für das vierte Quartal, das am 30. September endet, scheinen machbar zu sein. So will Infineon im Vergleich zum Vorquartal um 13 Prozent wachsen. Die Marge soll bei rund 23 Prozent liegen. Das erste Quartal weist traditionell eine gewisse Saisonalität aus, die aber im kommenden Geschäftsjahr nicht so stark ausfallen dürfte.
Wie bisher sprechen die Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von Infineon aus. Das Kursziel von 85,00 Euro wird ebenfalls nicht verändert.
Von den Analysten von Warburg kommt unterdessen eine Hochstufung der Aktie. Hier stand das Rating bisher auf „halten“. In der neuen Studie wird eine Kaufempfehlung für den Titel ausgesprochen. Das Kursziel von 84,00 Euro wird nicht verändert. Die Aktie stand zuletzt unter Druck, daher kann das Rating angehoben werden. Der Konsens erscheint den Analysten zu konservativ.
Die Aktien von Infineon gewinnen 3,5 Prozent auf 58,88 Euro. In den vergangenen vier Wochen hat die Aktie 9 Prozent nachgegeben. Blickt man zwölf Monate zurück, zeigt sich ein Plus von 83 Prozent.
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