IBU-tec erhält Genehmigung für neue LFP-Produktionsgebäude
IBU-tec kommt beim Aufbau seiner geplanten LFP-Produktion in Bitterfeld-Wolfen voran. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt hat die Genehmigung für neue Betriebsgebäude erteilt, in denen eine Produktionsplattform für Batteriematerial mit einer Jahreskapazität von 15.000 Tonnen entstehen soll. Zum genehmigten Komplex gehört auch ein neues Labor für Batteriematerialien aus unterschiedlichen Stoffkombinationen.
Parallel laufen die Vorbereitungen für die Produktion weiter. Das Detail-Engineering der Anlagen hat nach Angaben des Unternehmens aus Weimar begonnen, zudem wurden Logistikinfrastruktur, Analytik und IT-Systeme weiterentwickelt. Der Stahlbau für eine Logistikhalle mit Platz für rund 2.000 Paletten steht bereits, der Innenausbau soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Für den Sprühturm ist der Probebetrieb gegen Ende des vierten Quartals vorgesehen.
Die großvolumige Produktion von LFP-Kathodenmaterial soll Anfang 2028 starten. Die gesamte Kapazität von 15.000 Tonnen jährlich hat sich die Volkswagen-Batterietochter PowerCo für zehn Jahre zu bereits definierten Preisen gesichert. IBU-tec will die Plattform neben der Elektromobilität grundsätzlich auch für Batteriematerialien zur stationären Energiespeicherung und für bestimmte Anwendungen in der Verteidigungstechnik nutzen.
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