Siemens Energy: Bewertung bleibt unattraktiv
Nach drei Quartalen kommt Siemens Energy auf einen Umsatz von 31,4 Milliarden Euro, ein Plus von 13,4 Prozent. Der Gewinn vor Sondereffekten steigt auf 3,7 Milliarden Euro an. Das entspricht einer Marge von 11,7 Prozent. Gleichzeitig wird bekannt, dass der Konzern auf Jahresbasis das obere Ende der Margenprognose anstrebt. Diese liegt bei 10 Prozent bis 12 Prozent.
Bei Siemens Energy steht der Bereich „Transformation of Industry“ zur Disposition. Ein Mehrheitsanteil soll verkauft werden. Allerdings fehlen noch viele Details, auch der genaue Zeitpunkt der Transaktion ist unbekannt. Der Bereich machte zuletzt einen Umsatz von 5,7 Milliarden Euro, das entspricht 15 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Marge lag 2025 bei 11,3 Prozent.
Strategisch macht der Schritt aus Sicht der Analysten von mwb research Sinn, das Portfolio von Siemens Energy wird dadurch vereinfacht. Der Cashflow wie auch die Cashposition von Siemens Energy sind aber schon jetzt gut.
Die Aktie hat zuletzt rund 20 Prozent nachgegeben. Aus Sicht der Analysten ist das Chancen-Risiko-Verhältnis aber noch immer eher unattraktiv. Die Bewertung bleibt recht hoch. Kleine Probleme könnten zu einer größeren Enttäuschung führen.
Wie bisher sprechen die Analysten daher eine Verkaufsempfehlung für die Papiere von Siemens Energy aus. Das Kursziel steht weiter bei 100,00 Euro.
Erwartet wird von den Analysten für 2026 ein Gewinn je Aktie von 4,73 Euro. 2027 soll dieser auf 5,39 Euro ansteigen.
Die Aktien von Siemens Energy gewinnen 1,5 Prozent auf 147,66 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 63 Prozent.
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