MPC Capital: Co-Investments treiben Gewinn und Prognose nach oben
MPC Capital, künftig MPC Oceanic Group, hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich stärker beim Gewinn als beim Umsatz zugelegt. Während die Erlöse um 5,6 Prozent auf 22,8 Millionen Euro stiegen, sprang das Ergebnis vor Steuern des Hamburger Unternehmens um gut ein Drittel auf 17,1 Millionen Euro. Haupttreiber waren die Beteiligungen: Das Equity-Ergebnis aus assoziierten Unternehmen erhöhte sich um knapp 56 Prozent auf 14,3 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente der Konzern 15,9 Millionen Euro beziehungsweise 0,39 Euro je MPC Aktie nach zuvor 11,6 Millionen Euro bzw. 0,32 Euro.
Auch das maritime Investmentgeschäft entwickelt sich nach Angaben der Gesellschaft vom Donnerstag dynamisch. MPC ist inzwischen an 37 Neubauprojekten mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Milliarden Dollar beteiligt, während das Managementgeschäft mit mehr als 400 betreuten Schiffen die Basis wiederkehrender Erlöse bildet. Zugleich verfügt der Konzern mit rund 36 Millionen Euro Netto-Cash und einer Eigenkapitalquote von 89,3 Prozent über finanziellen Spielraum für weitere Projekte.
„Mit der dynamischen Entwicklung des maritimen Investmentgeschäfts im ersten Halbjahr 2026 haben wir die Grundlage für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren gelegt. Gleichzeitig profitieren wir von der industriellen Positionierung unseres maritimen Servicegeschäfts und weiterhin hohen Beiträgen unseres Co-Investment-Portfolios”, so Constantin Baack, CEO der MPC Oceanic Group. Mit dem Cash und der Eigenkapitalquote könne man „neue Chancen diszipliniert nutzen”.
Nach dem starken Halbjahr hebt MPC Capital die Jahresprognose an. Statt 45 Millionen bis 50 Millionen Euro sollen 2026 nun 50 Millionen bis 53 Millionen Euro Umsatz erzielt werden. Beim Ergebnis vor Steuern steigt die Zielspanne von bisher 25 Millionen bis 30 Millionen Euro auf 30 Millionen bis 33 Millionen Euro. Im Laufe des Septembers soll zudem die bereits beschlossene Umfirmierung in MPC Oceanic Group AG wirksam werden.
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