H2APEX steigert Umsatz - EBITDA-Minus steigt auch
H2APEX hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 67,5 Prozent auf 7,0 Millionen Euro gesteigert. Besonders deutlich wuchs das neue Kernsegment Project Development & Energy-/Assetmanagement mit einem Anstieg der Außenumsätze von 0,7 Millionen Euro auf 3,2 Millionen Euro. Dazu trugen unter anderem der Projektmanagement-Vertrag für das 100-Megawatt-Wasserstoffprojekt WAL in Lubmin sowie höhere Verkäufe von selbst produziertem grünem Wasserstoff bei. Die ausgelieferte Menge stieg von 39 auf 45 Tonnen. Im Bereich Storage & Transportation erzielte H2APEX erstmals 0,3 Millionen Euro Außenumsatz.
„Mit den ersten Umsätzen unserer AKROS-Speichertechnologie und der gesicherten Einspeisekapazität für das Projekt WAL in das Wasserstoff-Kernnetz haben wir zwei Meilensteine auf dem Weg zu skalierbaren, wiederkehrenden Erlösen erreicht. Die neuen verbindlichen Quoten für grünen Wasserstoff im Kraftstoffmarkt schaffen genau die verlässliche Nachfrage, auf die unsere Projekte ausgelegt sind”, sagt Peter Rößner, CEO von H2APEX.
Der operative Verlust weitete sich trotz des Umsatzwachstums aus: Das EBITDA sank von minus 13,3 Millionen Euro auf minus 14,8 Millionen Euro, bereinigt von minus 12,3 Millionen Euro auf minus 14,4 Millionen Euro. H2APEX begründet dies unter anderem mit höheren Kosten für den Wasserstoffhandel, Personalaufwendungen im Zusammenhang mit dem WAL-Projekt und gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen.
Die Umsatzerwartungen für 2026 bestätigt das Unternehmen: „Auf Basis der bereits überwiegend vertraglich gesicherten Umsätze bestätigen wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2026 mit einem erwarteten Umsatz zwischen 14 Millionen Euro und 16 Millionen Euro.”
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