elumeo erreicht die „Schwarze Null” beim EBITDA
elumeo hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang um 3,8 Prozent auf 19,5 Millionen Euro verbucht. Gleichzeitig stieg der Rohertrag um 4,2 Prozent auf 9,7 Millionen Euro, die Rohertragsmarge verbesserte sich von 46,1 auf 49,9 Prozent. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten sanken um 4,8 Prozent auf 10,2 Millionen Euro. Beim bereinigten EBITDA erreichte der Schmuckhändler mit 20.000 Euro knapp die schwarzen Zahlen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 478.000 Euro angefallen war.
Unter dem Strich schreibt elumeo allerdings weiterhin einen - allerdings deutlich reduzierten - Verlust. Das Konzerngesamtergebnis lag im ersten Halbjahr bei minus 517.000 Euro nach minus 1,41 Millionen Euro im Vorjahr. Auch das EBIT blieb mit minus 415.000 Euro negativ, verbesserte sich aber deutlich gegenüber den vorherigen minus 1,45 Millionen Euro. Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit halbierte sich dagegen nach Angaben des Unternehmens im Halbjahresfinanzbericht von 473.000 Euro auf 229.000 Euro.
„elumeo entwickelt sich auf einer zunehmend stabilen Grundlage. Die Restrukturierung und die Kostensenkungsprogramme zeigen eindrucksvoll die erwartete Wirkung. Die konsequente Ausrichtung auf Profitabilität und Skalierbarkeit werden wir auch im zweiten Halbjahr 2026 fortsetzen. Das gilt auch für unsere internationalen Sendefenster, die sich ebenfalls der Logik der Profitabilität unterwerfen müssen”, sagt Florian Spatz, Chief Executive Officer der elumeo SE. Man werde „zu einem ambitionierten Wachstumsmodus zurückkehren können, sobald die finanziellen Spielräume dies zulassen und die bestehende Kaufzurückhaltung unserer Kunden nachlässt”.
Für 2026 bestätigt elumeo die Prognose mit einer Umsatzentwicklung zwischen minus 7 und plus 10 Prozent sowie einem bereinigten EBITDA zwischen minus 0,5 und plus 1,5 Millionen Euro. Zusätzlich hat die Tochter Juwelo gemeinsam mit weiteren Klägern eine Schadenersatzklage gegen Vodafone-Gesellschaften eingereicht. Der von Juwelo geltend gemachte Schaden liegt nach Unternehmensangaben im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Daneben prüft elumeo einen Wechsel aus dem Prime Standard, um regulatorische und administrative Kosten zu reduzieren.
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