Gabler Group: „Hoher Auftragsbestand schafft eine starke Visibilität“
Der Börsenneuling Gabler Group hat im ersten Halbjahr 2026 einen Konzernumsatz von 27,3 Millionen Euro erzielt. Das bereinigte EBIT erreichte 6,8 Millionen Euro, die bereinigte EBIT-Marge lag bei 21,3 Prozent. Unter dem Strich verblieb ein Halbjahresüberschuss von 0,8 Millionen Euro beziehungsweise 0,13 Euro je Aktie. Einen wesentlichen Teil ihrer Umsatz- und Ergebnisrealisierung erwartet die Gesellschaft erst in der zweiten Jahreshälfte.
Für Rückenwind sorgt der weiter wachsende Auftragsbestand. Bei einem Auftragseingang von 51,9 Millionen Euro erhöhte sich der Gesamtauftragsbestand von 358,7 Millionen Euro Ende 2025 auf 390,4 Millionen Euro zum Halbjahresende. Mehrere Großaufträge aus den Kernmärkten trugen dazu bei. Gabler adressiert mit seinen Unterwassertechnologien unter anderem den militärischen Bereich, den Schutz kritischer Infrastruktur sowie Anwendungen für autonome und vernetzte Systeme.
Parallel baut die Gruppe ihre Kapazitäten aus. Bei der Tochtergesellschaft SubCtech werden Produktion und Entwicklung gebündelt, zudem investiert Gabler in Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung. In Nordamerika sollen eigene Vertriebsstrukturen in den USA und Kanada die internationale Präsenz verstärken.
Prognosen werden von Gabler bestätigt
Die Prognose für 2026 bleibt unverändert: Gabler erwartet 69 bis 71 Millionen Euro Umsatz und ein bereinigtes EBIT zwischen 17 und 19 Millionen Euro. Zugleich bekräftigt das Unternehmen sein mittelfristiges Ziel, den Konzernumsatz innerhalb von drei bis fünf Jahren auf mehr als 100 Millionen Euro zu steigern.
Damit müsste sich das Geschäft im zweiten Halbjahr wie angekündigt deutlich beschleunigen. „Unser hoher Auftragsbestand schafft eine starke Visibilität für die kommenden Jahre, während wir zugleich gezielt in Kapazitäten, Technologie und unsere internationale Marktpräsenz investieren. Mit der operativen Entwicklung im ersten Halbjahr und dem traditionell stärkeren zweiten Halbjahr sehen wir uns gut positioniert“, so David Schirm, CEO der Gabler Group, am Dienstag.
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