Borussia Dortmund: An den Bayern führt kein Weg vorbei
Vor dem Wochenende hat Borussia Dortmund Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr vorgestellt. Gemeldet wird ein Umsatzminus von 12,5 Prozent auf 460 Millionen Euro. Das verfehlt die Erwartungen der Analysten von NuWays, die mit 475 Millionen Euro rechneten. Das frühe Ausscheiden aus der Champions League hat die TV-Einnahmen deutlich negativ beeinflusst.
Auch das EBITDA von 92,2 Millionen Euro liegt unter den Erwartungen. Im Modell der Analysten standen 104 Millionen Euro.
Für das neue Geschäftsjahr rechnet der BVB mit einem Umsatz von 485 Millionen Euro bis 495 Millionen Euro und einem EBITDA von 118 Millionen Euro bis 128 Millionen Euro. Netto soll es ein Ergebnis von 0 bis 10 Millionen Euro geben. Um diese Ziele zu schaffen, muss man sowohl im DFB-Pokal als auch in der Champions League entsprechend weit kommen.
Die Analysten bestätigen ihre Kaufempfehlung für die BVB-Aktie das Kursziel sehen sie weiter bei 5,00 Euro.
Nach der Sommerpause hat sich einiges im Kader getan. Junge Spieler sind hinzugekommen, ältere Spieler, die entsprechende Gehälter bezogen haben, haben den Verein verlassen. Den Meistertitel halten die Experten in der neuen Saison für unwahrscheinlich, ein Platz unter den ersten drei Mannschaften sollte jedoch machbar sein. Titelfavorit für die Analysten ist Bayern München. In der Champions League sollte die Mannschaft mindestens ins Achtelfinale kommen.
Die Aktien von Borussia Dortmund geben 0,3 Prozent auf 3,165 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 13 Prozent verloren.
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