Ottobock: Neue Prognose ermöglicht neues Kursziel
Die Analysten der Deutschen Bank sind mit den jüngsten Zahlen von Otto Bock zufrieden. Im ersten Halbjahr steigt der Umsatz im Kerngeschäft um 7,7 Prozent auf 818,5 Millionen Euro an. Organisch ergibt sich ein Plus von 6,7 Prozent. Das bereinigte EBITDA im Kerngeschäft legt um 18,1 Prozent auf 207,0 Millionen Euro zu. Das entspricht einer Marge von 25,3 Prozent.
Für das Gesamtjahr wird die Prognose mit den vor einigen Tagen publizierten Zahlen angehoben. Ottobock rechnet mit einem organischen Umsatzplus im Kerngeschäft von 6 Prozent bis 8 Prozent (alt: 5 Prozent bis 8 Prozent). Die bereinigte EBITDA-Marge im Kerngeschäft soll 2026 bei mehr als 27 Prozent stehen. Bisher ging man von mehr als 26,5 Prozent aus.
Die Experten bestätigen nach diesen Erkenntnissen die Kaufempfehlung für die Aktien von Ottobock. Das Kursziel wird von 83,00 Euro auf 85,00 Euro verbessert.
Das erste Quartal von Ottobock ist noch eher schwach ausgefallen. Im zweiten Quartal beschleunigt sich hingegen das Wachstum. Die neue Prognose deutet an, dass sich dieser Trend auch im dritten und vierten Quartal fortsetzt.
Die Bewertung der Aktie erscheint den Analysten attraktiv. Das KGV 2027e steht bei 16.
Die Aktien von Ottobock gewinnen 1,0 Prozent auf 60,50 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 14 Prozent verloren.
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