Bertrandt: Klare Abstufung der Aktie
Im dritten Quartal sinkt der Umsatz bei Bertrandt um rund 10 Millionen Euro auf 214,5 Millionen Euro. Die Erwartungen des Marktes werden damit leicht verfehlt. Das EBIT verbessert sich von -24,5 Millionen Euro auf -15,8 Millionen Euro. Der Konsens lag bei -22,7 Millionen Euro. Das Kostensenkungsprogramm zeigt positive Auswirkungen.
Mit den Zahlen wird die Prognose bestätigt. Der Umsatz soll um bis zu 10 Prozent sinken. Das EBIT soll sich hingegen spürbar verbessern. Unklar ist jedoch, ob man schwarze Zahlen schaffen wird. Um die Jahresprognose zu erreichen, muss das vierte Quartal gut verlaufen. Entsprechend müssen weitere Einsparungen vorgenommen werden.
Die Analysten der DZ Bank stufen die Aktien von Bertrandt ab. Bisher gab es für den Titel eine Kaufempfehlung, das Kursziel lag bei 12,50 Euro. In der neuen Studie sinkt das Rating auf „halten“. Das neue Kursziel steht bei 9,50 Euro.
In der Autobranche bleiben die Kunden zurückhaltend. Das lässt sich nur bedingt durch Aufträge aus anderen Branchen ausgleichen. Hier dürfte es kurzfristig keine Verbesserung geben.
Erwartet wird von den Analysten im laufenden Geschäftsjahr ein Verlust je Aktie von 2,95 Euro (alt: -1,52 Euro). Im kommenden Geschäftsjahr soll es einen Gewinn je Aktie von 0,82 Euro (alt: 1,17 Euro) geben.
Die Papiere von Bertrandt gewinnen 0,6 Prozent auf 9,30 Euro. In den vergangenen sechs Monaten hat die Aktie 53 Prozent verloren.
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