PSI Software halbiert Margenziel für 2026
PSI Software senkt angesichts der schwachen Konjunktur in Europa, vor allem in der Stahlbranche, die Prognose für 2026. Statt eines Umsatzwachstums von rund 10 Prozent erwartet das Berliner Software-Unternehmen nur noch ein Plus von 5 Prozent. Der Auftragseingang soll lediglich das Vorjahresniveau erreichen, nachdem bislang auch hier etwa 10 Prozent Wachstum vorgesehen waren. Deutlich fällt zudem die Korrektur beim Ergebnisziel aus: Die um Einmalaufwendungen bereinigte EBIT-Marge wird nun bei rund 2 Prozent erwartet statt bei etwa 4 Prozent.
Hauptbelastung ist das Segment Process Industries & Metals, das unter der Schwäche des europäischen Stahlmarktes und längeren Entscheidungsprozessen bei größeren Projekten leidet. PSI rechnet hier für 2026 inzwischen mit einem Umsatzrückgang von 15 Prozent und einer negativen bereinigten EBIT-Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich. In den ebenfalls konjunkturell belasteten Segmenten Discrete Manufacturing und Logistics hält das Management dagegen weiterhin das Erreichen der jeweiligen Jahresziele für möglich.
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