Borussia Dortmund: Rote Zahlen – Keine Dividende
Im abgelaufenen Geschäftsjahr sinkt der Umsatz bei Borussia Dortmund von 526,0 Millionen Euro auf 460,5 Millionen Euro. Der BVB ist bereits im Achtelfinale aus der Champions League ausgeschieden, daher hat man weniger Geld aus der TV-Vermarktung erhalten. Im Jahr zuvor ging es für die Dortmunder bis ins Viertelfinale im europäischen Cup.
Auf den Spielbetrieb entfällt ein Umsatz von 50,3 Millionen Euro (Vorjahr: 55,2 Millionen Euro). Die Werbeeinnahmen werden von 153,6 Millionen Euro auf 157,9 Millionen Euro gesteigert. Das TV-Geld geht von 227,2 Millionen Euro auf 168,5 Millionen Euro zurück.
Beim Ergebnis aus den Transfergeschäften gibt es einen Anstieg von 37,8 Millionen Euro auf 59,3 Millionen Euro.
Das EBITDA geht von 115,9 Millionen Euro auf 92,2 Millionen Euro zurück. Vor Steuern gibt es einen Verlust von 20,3 Millionen Euro (Vorjahr: +9,5 Millionen Euro). Unterm Strich macht der Bundesligist einen Verlust von 21,7 Millionen Euro. Im Vorjahr gab es einen Gewinn von 6,5 Millionen Euro.
Da der BVB einen Verlust ausweist, soll die Dividende entfallen. Entsprechend schlägt der Verein der Hauptversammlung vor, auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten. Darüber müssen letztlich aber die Aktionäre auf der Hauptversammlung abstimmen. Die Hauptversammlung findet am 23. November statt.
Im laufenden Geschäftsjahr 2026/27 rechnet Borussia Dortmund mit einem Ergebnis von 0 Euro bis 10 Millionen Euro. Transferaktivitäten sowie sportliche Ergebnisse können diese Prognose aber noch deutlich beeinflussen.
Die Aktien von Borussia Dortmund gewinnen 1,1 Prozent auf 3,185 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie fast 14 Prozent nachgegeben.
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