Fielmann senkt Prognose: Deutschland bremst das Geschäft
Die anhaltende Konsumzurückhaltung in Deutschland zwingt Fielmann zu niedrigeren Erwartungen für 2026. Der Konzern rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 2,50 Milliarden Euro und 2,55 Milliarden Euro, nachdem bisher 2,55 Milliarden Euro bis 2,60 Milliarden Euro angepeilt wurden. Damit soll das Wachstum nur noch 2 bis 5 Prozent statt 5 bis 7 Prozent erreichen. Besonders ins Gewicht fällt die Schwäche des deutschen Marktes, auf den weiterhin rund 60 Prozent des Konzernumsatzes entfallen.
Auch die Ergebnisprognose wird zurückgenommen. Fielmann erwartet beim bereinigten EBITDA nun 560 Millionen Euro bis 580 Millionen Euro statt bisher 590 Millionen Euro bis 610 Millionen Euro. Die entsprechende Marge soll zwischen 22 und 23 Prozent liegen, zuvor hatte der Konzern rund 23 Prozent prognostiziert. Bei der bereinigten EBT-Marge rechnet Fielmann nur noch mit rund 12 Prozent nach bislang 12 bis 13 Prozent. Eine verbesserte Kostenbasis und Kostendisziplin sollen die Folgen der schwächeren Umsatzentwicklung nach Angaben des Hamburger Unternehmens teilweise auffangen.
Für das zweite Halbjahr erwartet Fielmann dennoch eine Beschleunigung des Umsatzwachstums. Dazu beitragen sollen die weitere Expansion, zusätzliche Personalkapazitäten und Produktivitätssteigerungen. Zudem entwickeln sich nach Angaben des Unternehmens die internationalen Märkte zunehmend positiv. Weitere Details zur Geschäftsentwicklung wird Fielmann mit dem Halbjahresfinanzbericht am 27. August vorlegen.
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