Eckert & Ziegler: Mehr Gewinn und Prognose bestätigt
Eckert & Ziegler meldet für das erste Halbjahr 2026 einen Umsatz von 149,3 Millionen Euro und hat damit den Vorjahreswert von 148,8 Millionen Euro nur knapp übertroffen. Das EBIT vor Sondereinflüssen des Radiopharma-Unternehmens sank dagegen von 35,4 Millionen Euro auf 33,3 Millionen Euro. Der Nettogewinn erhöhte sich von 21,4 Millionen Euro auf 22,4 Millionen Euro, das Ergebnis je Eckert & Ziegler Aktie erreichte 0,36 Euro.
Im zweiten Quartal 2026 lagen die Erlöse des Berliner Unternehmens mit 76,4 Millionen Euro unter den 80,6 Millionen Euro aus dem Vorjahreszeitraum. Auch das bereinigte EBIT ging von 19,2 Millionen Euro auf 17,4 Millionen Euro zurück. Beim Nettogewinn des Quartals verzeichnete Eckert & Ziegler dagegen einen Anstieg von 11,8 Millionen Euro auf 12,1 Millionen Euro.
Der Vorjahresvergleich wird durch außerordentliche Lizenzeinnahmen aus 2025 beeinflusst. Ohne diese Erlöse hätte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Eckert & Ziegler um 4 Prozent und das Ergebnis um 9 Prozent zugelegt. Im laufenden Jahr wurden bislang keine Umsätze aus dem Lizenzgeschäft verbucht. Das Segment Medical erzielte 80,9 Millionen Euro Umsatz nach 80,5 Millionen Euro im Vorjahr, während das bereinigte EBIT um rund 7 Prozent auf 24,9 Millionen Euro stieg.
Für das Gesamtjahr bestätigt Eckert & Ziegler am Donnerstag die bisherige Prognose. Erwartet werden für das Jahr 2026 weiterhin ein Umsatz von rund 320 Millionen Euro und ein EBIT vor Sondereinflüssen von rund 80 Millionen Euro.
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