Jungheinrich: „Der Auftragseingang entwickelte sich erfreulich”
Jungheinrich hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 2,669 Milliarden Euro erzielt nach 2,656 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBIT sank von 210,5 Millionen Euro auf 144,9 Millionen Euro, die EBIT-Rendite von 7,9 auf 5,4 Prozent. Bereinigt um Einmaleffekte von 33,8 Millionen Euro erreichte das EBIT 178,7 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn von 139 Millionen Euro auf 73,2 Millionen Euro zurück. Der Auftragseingang bei Jungheinrich erhöhte sich um 7,7 Prozent auf 2,954 Milliarden Euro.
Der Free Cashflow des Hamburger Konzerns fiel im ersten Halbjahr auf minus 99 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch plus 57 Millionen Euro angefallen waren. Hier wirkten sich insbesondere die Beteiligungen an EP Equipment und Navflex aus. Belastungen für das Ergebnis entstanden unter anderem aus dem Verkauf der russischen Tochtergesellschaft, nachlaufenden Effekten des Streiks im Werk Lüneburg und dem Transformationsprogramm. Hinzu kamen Preis- und Volumeneffekte.
„Der Auftragseingang entwickelte sich erfreulich und lag deutlich über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig haben Einmaleffekte und ein anhaltend hoher Wettbewerbs- und Preisdruck unser Ergebnis belastet”, so das Fazit von Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG. „ Wir investieren konsequent weiter in die Zukunft unseres Unternehmens, stärken unsere Position in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung und erschließen mit gezielten Beteiligungen und Akquisitionen zusätzliche Potenziale für globales Wachstum. Deshalb blicken wir trotz der kurzfristigen Herausforderungen mit Zuversicht auf die weitere strategische Entwicklung unseres Unternehmen.”
Die bereits am 23. Juli angepasste Prognose für 2026 bleibt maßgeblich. Jungheinrich erwartet einen Umsatz zwischen 5,3 Milliarden Euro und 5,9 Milliarden Euro sowie ein EBIT von 340 Millionen Euro bis 400 Millionen Euro. Für den Vorsteuergewinn werden 310 Millionen Euro bis 370 Millionen Euro prognostiziert. Der Free Cashflow soll bei mehr als 50 Millionen Euro liegen; zuvor waren mehr als 250 Millionen Euro erwartet worden. Beim Auftragseingang rechnet Jungheinrich mit 5,5 Milliarden Euro bis 6,1 Milliarden Euro.
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