SBO setzt beim 3D-Metalldruck auf deutlich mehr Kapazität
SBO baut sein Geschäft mit Additive Manufacturing in den USA und Großbritannien deutlich aus. Am US-Standort wurden im zweiten Quartal drei neue 3D-Metalldrucker für Hochleistungslegierungen wie Inconel und Titan installiert, zwei weitere Anlagen sollen im dritten Quartal folgen. Gleichzeitig vergrößert der österreichische Konzern dort seine Fertigungsfläche in Houston um 50 Prozent auf mehr als 2.100 Quadratmeter. Bedient werden soll damit die steigende Nachfrage unter anderem aus Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Halbleiterindustrie und Energie.
Auch die seit Oktober 2025 zu SBO gehörende britische Tochter 3T Additive Manufacturing erweitert ihre Kapazitäten. Im zweiten Quartal wurde die Druckerflotte um eine weitere EOS M400 ergänzt, ein zusätzlicher Drucker soll Ende des dritten Quartals geliefert werden. Hinzu kommen Investitionen in die Nachbearbeitung.
SBO treibt damit seine Diversifizierung in einem Markt voran, dessen Volumen nach Unternehmensangaben von 1,5 Milliarden Dollar im Jahr 2025 auf 4,8 Milliarden Dollar im Jahr 2030 wachsen soll. „Der 3D-Metalldruck ist ein zentraler Baustein unserer Diversifizierungsstrategie, mit der wir uns über die Öl- und Gasindustrie hinaus breiter aufstellen und den Wandel zum Hochpräzisions-Technologiekonzern fortsetzen”, so Konzernchef Klaus Mader am Dienstag.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.

Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: SBO AG.
