Allgeier investiert in KI-Ausbau und hält am Jahresausblick fest
Allgeier hat den Umsatz im fortgeführten Geschäft im ersten Halbjahr 2026 um 10 Prozent auf 162 Millionen Euro gesteigert und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Die Wertschöpfung erhöhte sich nach Angaben des Münchener IT-Unternehmens von 53 Millionen Euro auf 59 Millionen Euro, die Wertschöpfungsmarge verbesserte sich von 35 Prozent auf 36 Prozent. Das bereinigte EBITDA stieg von 16,6 Millionen Euro auf 17,6 Millionen Euro, die bereinigte EBITDA-Marge ging jedoch leicht von 11,0 Prozent auf 10,5 Prozent zurück. Belastet durch außerordentliche Kosten lag das berichtete EBITDA mit 14,9 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Das EBIT verringerte sich von 4,6 Millionen Euro auf 4,1 Millionen Euro, während sich das Ergebnis vor Steuern von 0,1 Millionen Euro auf 1,2 Millionen Euro verbesserte.
Parallel treibt der IT-Dienstleister den Ausbau seiner KI-Kompetenzen voran. Mehr als 10 Millionen Euro investiert Allgeier 2026 unter anderem in den Ausbau von Know-how, neuen Plattformen und der Modernisierung eigener Softwareprodukte. Zum Halbjahresende verfügte der Konzern über liquide Mittel von 35 Millionen Euro nach 42 Millionen Euro Ende 2025. Das Eigenkapital sank auf 179 Millionen Euro von zuvor 205 Millionen Euro, die Nettoverschuldung stieg unter anderem infolge des Aktienrückkaufs auf 74 Millionen Euro nach 54 Millionen Euro zum Jahresende.
Für 2026 bestätigt Allgeier den Ausblick für das fortgeführte Geschäft. Nach dem Verkauf der Allgeier Engineering erwartet der Konzern einen Umsatz zwischen 335 Millionen Euro und 375 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBITDA von 46 Millionen Euro bis 52 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge soll zwischen 13,0 Prozent und 13,5 Prozent liegen. Mögliche weitere Übernahmen sind in der Prognose nicht berücksichtigt und könnten zusätzlich zum Wachstum beitragen.
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