Bastei Lübbe trotzt der Buchflaute und hält am Ausblick fest
Bastei Lübbe ist mit einem Umsatzplus in das Geschäftsjahr 2026/2027 gestartet und behauptet sich damit gegen den rückläufigen deutschen Buchmarkt. Im ersten Quartal stieg der Konzernumsatz von 23,0 Millionen Euro auf 24,6 Millionen Euro. Das EBIT lag bei 1,1 Millionen Euro nach 1,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, die EBIT-Marge erreichte 4,4 Prozent. Auch unter dem Strich fiel das Ergebnis leicht niedriger aus. Das EBT sank von 1,2 Millionen Euro auf 1,0 Millionen Euro, der Periodenüberschuss von 0,8 Millionen Euro auf 0,7 Millionen Euro. Das Ergebnis je Bastei Lübbe Aktie verringerte sich von 0,06 Euro auf 0,05 Euro.
Getragen wurde das Umsatzwachstum vor allem vom Buchgeschäft, dessen Umsatz von 21,4 Millionen Euro auf 22,9 Millionen Euro zulegte. Impulse kamen unter anderem von der neuen Verlagsmarke Pfaueninsel sowie Bestsellern von Florian Illies, Lucy Astner, Ken Follett und Eva Almstädt. Im Segment Romanhefte erhöhte sich der Umsatz leicht auf 1,7 Millionen Euro, gleichzeitig verbesserte sich das Segmentergebnis. Belastend wirkten dagegen höhere Druckkosten für kommende Neuerscheinungen sowie gestiegene Personalaufwendungen. Das Eigenkapital erhöhte sich zum Quartalsende leicht auf 66,4 Millionen Euro nach 65,7 Millionen Euro zum Bilanzstichtag Ende März.
Für das Gesamtjahr bestätigt Bastei Lübbe die Prognose. Der Vorstand rechnet weiterhin mit einem Umsatz zwischen 118 Millionen Euro und 122 Millionen Euro sowie einem EBIT von 10 Millionen Euro bis 12 Millionen Euro. Nach Angaben des Kölner Verlagskonzerns hat sich die Ertragskraft gegenüber dem Schlussquartal des vergangenen Geschäftsjahres bereits verbessert und nähert sich wieder dem angestrebten Niveau.
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