GFT Technologies verdient deutlich mehr mit KI-Geschäft
GFT Technologies hat im ersten Halbjahr 2026 Umsatz und Profitabilität gesteigert und sieht sich durch die wachsende Nachfrage nach KI-Lösungen auf Kurs für die Jahresziele. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 462,6 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT stieg von 30,1 Millionen Euro auf 32,6 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern legte um 26 Prozent auf 24 Millionen Euro zu. Der Konzerngewinn verbesserte sich von 13,5 Millionen Euro auf 17,1 Millionen Euro und das Ergebnis je GFT Aktie von 0,51 Euro auf 0,67 Euro. Gleichzeitig wuchs der Auftragsbestand um 18 Prozent auf 483,5 Millionen Euro.
Treiber der Entwicklung war neben einer höheren operativen Effizienz vor allem das KI-Geschäft. Die Softwareentwicklungsplattform Wynxx Agentic AI steigerte das beeinflusste Vertragsvolumen seit ihrer Einführung auf 144 Millionen Euro, der beeinflusste Umsatz erreichte im ersten Halbjahr 24,4 Millionen Euro. Hinzu kamen die Einführung der Wynxx Business Process Suite sowie zahlreiche KI-Projekte, unter anderem im Bankensektor und bei der Modernisierung von IT-Systemen. Regional entwickelte sich vor allem Lateinamerika dynamisch, während in Europa die Schweiz und Spanien die stärksten Wachstumsraten verzeichneten und den Umsatzrückgang in Deutschland teilweise ausglichen.
Auch die Profitabilität verbesserte sich. Die bereinigte EBIT-Marge stieg von 6,8 Prozent auf 7,1 Prozent, die EBT-Marge von 4,3 Prozent auf 5,2 Prozent. Der operative Cashflow verbesserte sich von minus 9,2 Millionen Euro auf minus 1,0 Millionen Euro.
„Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2026 bestätigen, dass unser Geschäftsmodell auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld gut positioniert ist und wir von den Entwicklungen im Bereich der KI profitieren. Die deutliche Steigerung unseres Auftragsbestands bietet eine hervorragende Ausgangsbasis für die zweite Jahreshälfte. Unsere Prioritäten bleiben unverändert: Wir erhöhen Effizienz und Skalierbarkeit, stärken unsere operative Exzellenz und treiben die Transformation von GFT zu einem KI-nativen Unternehmen konsequent voran. Die Grundlage hierfür ist bereits gelegt", sagte Jochen Ruetz, CFO und Deputy CEO von GFT Technologies.
Für das Gesamtjahr bestätigt GFT die Prognose und erwartet weiterhin einen Umsatz von rund 930 Millionen Euro, ein bereinigtes EBIT von 71 Millionen Euro sowie ein Ergebnis vor Steuern von rund 56 Millionen Euro.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: GFT Technologies.
