Cenit erzielt Ergebnissprung vor allem dank Kostensenkungen
Der Cenit-Konzern hat im ersten Halbjahr 2026 seine Profitabilität deutlich verbessert. Bei nahezu stabilem Umsatz von 104,657 Millionen Euro, nach 103,705 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, stieg das EBITDA auf 8,517 Millionen Euro, nach lediglich 1,201 Millionen Euro in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres. Die EBITDA-Marge kletterte damit von 1,2 auf 8,1 Prozent. Auch unter dem Strich drehte Cenit das Ergebnis ins Plus: Das Konzernergebnis erreichte 2,371 Millionen Euro, nach minus 4,872 Millionen Euro, das Ergebnis je Cenit Aktie 0,28, nach minus 0,54 Euro im Vorjahreszeitraum. Als wesentlichen Grund nennt das Unternehmen eine verbesserte Kostenstruktur.
Innerhalb der Erlöse verschob sich das Gewicht leicht. Das margenschwächere Geschäft mit Fremdsoftware ging um 1,9 Prozent auf 49,187 Millionen Euro zurück, während die eigene Software um 2,8 Prozent auf 9,831 Millionen Euro und das Geschäft mit Beratung und Services um 3,6 Prozent auf 45,492 Millionen Euro zulegten. Verbessert hat sich auch die Finanzlage: Der operative Cashflow stieg auf 13,149 Millionen Euro, nach 9,99 Millionen Euro, die liquiden Mittel erhöhten sich auf 23,675 Millionen Euro, nach 16,223 Millionen Euro zum Jahresende 2025. Die Eigenkapitalquote lag mit 30,1 Prozent nahezu unverändert.
An der Jahresprognose hält Cenit laut Angaben im Halbjahresbericht 2026 fest. Für 2026 erwartet das Unternehmen weiterhin einen Konzernumsatz von mindestens 210 Millionen Euro und ein EBITDA von mindestens 18,0 Millionen Euro, was einer EBITDA-Marge von rund 8,6 Prozent entspräche.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.

