Fuchs: Werk in Saudi-Arabien durch Brand schwer beschädigt
Beim Schmierstoffhersteller Fuchs ist im Produktionswerk des saudi-arabischen Joint Ventures Alhamrani Fuchs Petroleum im Hafenort Yanbu am Roten Meer am 25. Juli 2026 ein Brand ausgebrochen. Wie der Mannheimer Konzern mitteilt, wurde die Anlage dabei schwer beschädigt, verletzt wurde niemand. Zu den Ursachen des Brandes teilt das Unternehmen am Freitag keine Einzelheiten mit. Ob der Brand mit der militärischen Konfrontation zwischen Iran und den USA zu tun hat, ist unklar.
Die Produktions- und Abfüllanlagen sind so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass der Betrieb bis auf Weiteres ruht. Kurzfristig will Fuchs die Belieferung der Kunden über alternative Produktions- und Lieferquellen absichern, parallel laufen die Planungen für den Wiederaufbau der Kapazitäten an.
Die unmittelbaren Folgen für den Konzern dürften überschaubar bleiben. Fuchs hält an Alhamrani Fuchs Petroleum lediglich eine Minderheitsbeteiligung von 32 Prozent, und der Ergebnisbeitrag des Gemeinschaftsunternehmens zum operativen Ergebnis des Fuchs-Konzerns lag im Geschäftsjahr 2025 bei rund 1,5 Prozent.
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