3U Holding kappt die Prognose wegen der schwachen SHK-Sparte
Die 3U Holding AG hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 gesenkt. Beim Konzernumsatz rechnet der Vorstand des Marburger Unternehmens nun mit 48 bis 53 Millionen Euro, nach zuvor 55 bis 60 Millionen Euro. Das EBITDA sieht 3U Holding jetzt zwischen 4,0 und 6,0 Millionen Euro, statt bislang 6,0 bis 8,0 Millionen Euro.
Die Anpassung geht im Wesentlichen auf das Segment Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zurück. Für diesen Bereich erwartet 3U Holding nur noch Umsatzerlöse von rund 28 Millionen Euro, nach zuvor etwa 35 Millionen Euro, sowie ein EBITDA von minus 2,0 bis minus 3,0 Millionen Euro, nach bislang rund minus 1,0 Millionen Euro. Für die Segmente ITK und Erneuerbare Energien bleiben die Erwartungen unverändert.
Als Gründe nennt 3U Holding ein angespanntes Marktumfeld in der SHK-Sparte. Der Wohnungsneubau in Deutschland ist weiter rückläufig, hinzu kommt eine verhaltene Modernisierungsnachfrage vor dem Hintergrund konjunktureller Unsicherheit und der Kaufzurückhaltung privater Haushalte. Auch die Folgen des Nahost-Konflikts belasten das Konsumverhalten nach Darstellung des Unternehmens länger als angenommen. Diese Zurückhaltung erwartet 3U Holding nun auch für das zweite Halbjahr.
Den Halbjahresbericht will das Unternehmen am 13. August 2026 vorlegen.
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