BASF: 40 Euro oder 60 Euro?
Von BASF gibt es Zahlen zum zweiten Quartal. So legt der Umsatz um 16 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBITDA kommt auf 2,45 Milliarden Euro, ein Plus von 50 Prozent. Der Konsens wird damit um 18 Prozent übertroffen. Der DAX-Konzern achtet verstärkt auf die Kosten, man kommt derzeit auf jährliche Einsparungen von 2 Milliarden Euro, will diesen Wert bis zum Jahresende auf 2,3 Milliarden Euro steigern.
Für das Gesamtjahr rechnet BASF mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen von 6,9 Milliarden Euro bis 7,7 Milliarden Euro. Bis vor wenigen Wochen lag der Ausblick bei 6,2 Milliarden Euro bis 7,0 Milliarden Euro. Auch die neue Prognose wird von den Analysten der Deutschen Bank als konservativ angesehen. Ihre Einschätzung liegt rund 3 Prozent höher.
Wie bisher sprechen die Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von BASF aus. Das Kursziel von 60,00 Euro wird bestätigt.
Von den Analysten von J.P. Morgan kommt eine ganze andere Einschätzung. Sie sehen das Kursziel für die DAX-Aktie bei 40,00 Euro. Ihr Votum lautet „underweight“. Bei den jüngsten Zahlen müssen positive Sondereffekte berücksichtigt werden.
Die Aktien von BASF gewinnen 0,8 Prozent auf 51,25 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 15 Prozent.
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