Nordex: Veränderungen nach den Quartalszahlen
Die Zahlen von Nordex zum zweiten Quartal kommen bei Analysten gut an. Die Gesellschaft meldet einen Umsatz von 2,18 Milliarden Euro, das ist ein Plus von mehr als 16 Prozent und übertrifft die Erwartungen um rund 4 Prozent. Das EBITDA gilt als Überraschung. 224 Millionen Euro liegen rund 18 Prozent über den Erwartungen. Der freie Cashflow legt um 20 Millionen Euro auf 165 Millionen Euro zu.
Der Auftragseingang bei den Projekten legt um 32 Prozent auf 3.054 MW zu. Umgerechnet hat dies einen Wert von 3 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,2 Milliarden Euro). Schließt man den Service mit ein, ergibt sich ein Auftragseingang von rund 3,5 Milliarden Euro. Daraus resultiert ein Auftragsbestand von 18,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 11,6 Milliarden Euro).
Für das Gesamtjahr rechnet Nordex weiter mit einem Umsatz von 8,2 Milliarden Euro bis 9,0 Milliarden Euro. Die EBITDA-Marge soll bei 8 Prozent bis 11 Prozent liegen. Nach den guten Quartalszahlen erscheint die obere Hälfte der Prognose wahrscheinlicher.
Die Analysten von mwb research bestätigen das Kursziel von 44,00 Euro für die Aktien von Nordex. Bisher haben die Experten eine Halteempfehlung für den Titel ausgesprochen. Das neue Votum lautet „kaufen“.
Auch die Analysten der Deutschen Bank werten die Zahlen als gut. Nicht ausgeschlossen wird von ihnen, dass Nordex die Jahresprognose anhebt. Dies könnte im September oder Oktober geschehen.
Unverändert gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Nordex-Aktien. Das Kursziel sinkt von 61,00 Euro auf 58,00 Euro.
Die Aktien von Nordex notieren fast unverändert bei 38,30 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten gewinnt die Aktie 82 Prozent.
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