Deutsche Bank: Quartalszahlen ermöglichen neues Kursziel
Im zweiten Quartal steigert die Deutsche Bank die Erträge um 9 Prozent auf 8,48 Milliarden Euro. Der Konsens lag bei 8,13 Milliarden Euro. Bei den Kosten gibt es ein Plus von 8 Prozent auf 5,34 Milliarden Euro, das entspricht den Markterwartungen. Gemeldet wird ein Gewinn von 1,85 Milliarden Euro nach 1,63 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Analysten der DZ Bank werten die vorgelegten Zahlen als gut.
Für das laufende Geschäftsjahr peilt die Bank weiter Erträge von rund 33 Milliarden Euro an. Nach dem ersten Halbjahr stehen 17,2 Milliarden Euro in den Büchern.
In den kommenden Jahren dürfte der Gewinn der Bank deutlich steigen, glauben die Analysten. Dabei spielt das Investitionsprogramm in Deutschland eine wichtige Rolle. Prognostiziert wird von den Analysten für 2026 ein Gewinn je Aktie von 3,37 Euro (alt: 3,36 Euro). Die Prognose der Experten für 2027 wird von 3,79 Euro auf 3,89 Euro angehoben. Auch die Dividende soll immer weiter zulegen. 1,10 Euro bzw. 1,20 Euro stehen im Modell der Experten.
Unverändert sprechen die Analysten eine Kaufempfehlung für die Aktien der Deutschen Bank aus. Das Kursziel stand bisher bei 33,00 Euro. In der neuen Studie liegt es bei 36,00 Euro.
Die Bewertung der Aktie ist für die Analysten attraktiv. Das KGV 2027e steht bei 8,0. Zum Vergleich: Das KGVe von BNP Paribas kommt auf 8,5, bei der UBS Group sind es 13,3.
Die Aktien der Deutschen Bank gewinnen 2,0 Prozent auf 31,55 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 8 Prozent.
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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Deutsche Bank.
