BASF: Gewinnerwartungen werden leicht angepasst
Um 16 Prozent verbessert BASF im zweiten Quartal den Umsatz auf 17,2 Milliarden Euro. Beim bereinigten EBITDA gibt es ein Plus von 50 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro. Vor allem in den Bereichen Materials, Chemicals und Industrial Solutions ist es gut gelaufen. Der freie Cashflow geht von 500 Millionen Euro auf -200 Millionen Euro zurück. Im zweiten Halbjahr sollte sich der Wert wieder verbessern.
Bei den Kosten tritt BASF auf die Bremse. Man hat bisher jährliche Kosteneinsparungen von rund 2 Milliarden Euro geschafft, bis zum Jahresende soll sich der Wert auf 2,3 Milliarden Euro verbessern.
Spannend für Aktionäre ist das Aktienrückkaufprogramm. Darin will BASF 1 Milliarde Euro investieren. Die Aktien sollen ab August zurückerworben werden. Das Programm läuft bis April 2027.
Die Analysten von mwb research rechnen für das zweite Halbjahr mit einer Stabilisierung der Situation. 2027 könnte es eine leichte Verbesserung geben.
Unverändert gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Papiere von BASF. Auch das Kursziel von 55,00 Euro wird bestätigt.
Im laufenden Jahr soll es einen Gewinn je Aktie von 3,03 Euro (alt: 3,00 Euro) geben. 2027 werden von den Analysten 4,00 Euro (alt: 3,98 Euro) erwartet.
Die Aktien von BASF gewinnen 4,0 Prozent auf 50,91 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten verbessert sich die Aktie um fast 12 Prozent.
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