Gerresheimer schließt Milliardendeal mit Apax
Gerresheimer trennt sich von seinem globalen Geschäft mit Kunststoff-Primärverpackungen und der US-Tochter Centor. Käufer sind von Apax Partners beratene Fonds, die dabei 15 Produktionsstandorte in neun Ländern sowie den Centor-Standort in den USA übernehmen. Der Verkauf beruht auf einem kombinierten Unternehmenswert von rund 1,5 Milliarden Euro, zu weiteren Konditionen haben die Parteien Unternehmensangaben vom Mittwoch zufolge Stillschweigen vereinbart. Zusammen kamen beide Einheiten 2025 mit rund 2.400 Mitarbeitern auf einen Umsatz von etwa 570 Millionen Euro.
Vollzogen werden die beiden Transaktionen unabhängig voneinander und unter dem Vorbehalt der üblichen Genehmigungen. Den Abschluss des Centor-Verkaufs erwartet Gerresheimer bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026, den Verkauf des Kunststoffverpackungsgeschäfts voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027.
Die Mittelzuflüsse will der Düsseldorfer Gerresheimer-Konzern nutzen, um den Verschuldungsgrad deutlich zu senken.
„Mit dieser Transaktion gewinnen wir unternehmerische Handlungsspielräume zurück”, so Uwe Röhrhoff, CEO der Gerresheimer AG. Man wolle die Aktivitäten nun noch stärker auf hochwertige Drug Delivery Devices, Medizinprodukte und Primärverpackungen für injizierbare Arzneimittel fokussieren, so der Manager.
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