BASF startet im August Aktienrückkauf über bis zu einer Milliarde Euro
Der Vorstand der BASF SE hat ein neues Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Es hat ein Volumen von bis zu einer Milliarde Euro, soll im August 2026 beginnen und bis Ende April 2027 laufen. Die zurückgekauften Aktien will BASF einziehen und das Grundkapital entsprechend herabsetzen. Grundlage ist eine Ermächtigung der Hauptversammlung des Unternehmens vom 30. April 2026.
Das Programm ist Teil eines im September 2024 angekündigten Rückkaufs über insgesamt 4 Milliarden Euro, der bis Ende 2028 vollzogen sein soll. Dieser wiederum ist in ein größeres Ausschüttungsziel eingebettet: Von 2025 bis 2028 will BASF mindestens 12 Milliarden Euro an die Aktionäre ausschütten, davon rund 8 Milliarden Euro über Dividenden und mindestens 4 Milliarden Euro über Rückkäufe. Zwischen November 2025 und Juni 2026 hat BASF bereits Aktien für rund 1,5 Milliarden Euro erworben, insgesamt 31.600.261 Stück oder etwa 3,5 Prozent des Grundkapitals, die ebenfalls eingezogen werden.
Parallel will BASF die Nettoverschuldung deutlich senken. Im dritten Quartal 2026 zahlt das Unternehmen Anleihen und Darlehen im Nominalvolumen von 1,6 Milliarden Euro vor Fälligkeit zurück, weitere Fälligkeiten erlauben nach eigenen Angaben eine erhebliche Reduzierung der Verschuldung im laufenden Jahr. Weiterhin angestrebt wird ein Rating im Single-A-Bereich, das BASF derzeit bei allen drei großen Rating-Agenturen hält.
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