Medios kappt die Ergebnisprognose wegen Preisdruck
Der Vorstand der Medios AG hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angepasst und dabei das Ergebnisziel gesenkt, das Umsatzziel aber angehoben. Nach vorläufigen Zahlen überschritt der Umsatz des Berliner Unternehmens im ersten Halbjahr 2026 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro und stieg auf 1,075 Milliarden Euro, nach 991,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA pre ging dagegen leicht auf rund 44 Millionen Euro zurück, nach 46,3 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Medios beim EBITDA pre nun 88 bis 92 Millionen Euro, nach zuvor 94 bis 102 Millionen Euro. Die Umsatzprognose hebt das Unternehmen zugleich an und rechnet jetzt mit 2,1 bis 2,16 Milliarden Euro, statt bislang 2,0 bis 2,12 Milliarden Euro. Als Gründe für den Ergebnisrückgang nennt Medios den anhaltenden Preisdruck im Segment Arzneimittelversorgung, die durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz eingeschränkte Erstattungsfähigkeit bei Medizinalcannabis sowie ein etwas schwächeres International Business.
Im Gegenzug treibt der Vorstand die eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung voran. Den vollständigen Halbjahresfinanzbericht will Medios am 12. August 2026 vorlegen.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.

Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Medios.
