RWE hebt nach starkem Halbjahr die Prognose für zwei Jahre an
RWE hat im ersten Halbjahr 2026 nach vorläufigen Zahlen besser abgeschnitten als vom Markt erwartet und hebt daraufhin die Ergebnisprognose für gleich zwei Geschäftsjahre an. Im ersten Halbjahr erzielte der Energiekonzern ein bereinigtes EBITDA von 3,011 Milliarden Euro, ein bereinigtes Nettoergebnis von 1,257 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis je RWE Aktie von 1,77 Euro. Besonders stark liefen nach Unternehmensangaben die Segmente Onshore/Solar, Energiehandel und Flexible Erzeugung, die neben einer guten operativen Leistung auch von positiven Einmaleffekten profitierten.
Für das laufende Jahr rechnet RWE nun mit einem bereinigten EBITDA von 5,75 bis 6,35 Milliarden Euro, nach zuvor 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis sieht der Konzern jetzt bei 1,95 bis 2,45 Milliarden Euro gegenüber bisher erwarteten 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro, das Ergebnis je RWE Aktie bei 2,60 bis 3,30 Euro, nach zuvor 2,20 bis 2,90 Euro..
Auch für 2027 hebt RWE die Erwartungen an: Das bereinigte EBITDA soll nun 6,7 bis 7,3 Milliarden Euro erreichen, nach bislang 6,2 bis 6,8 Milliarden Euro, das bereinigte Nettoergebnis 2,2 bis 2,7 Milliarden Euro, nach zuvor 1,9 bis 2,4 Milliarden Euro. Beim Ergebnis je RWE Aktie hebt RWE die Spanne für 2027 auf 2,80 bis 3,50 Euro an, nach 2,70 bis 3,40 Euro.
Für das zweite Halbjahr erwartet RWE zusätzliche Ergebnisbeiträge aus der aufgestockten Beteiligung am Netzbetreiber Amprion sowie aus höheren Rohstoffpreisen. Die vollständigen Halbjahreszahlen will der Konzern am 13. August 2026 vorlegen.
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