Friedrich Vorwerk hebt die Ergebnisprognose nach starkem Halbjahr an
Die Friedrich Vorwerk Group SE hat im ersten Halbjahr 2026 ihr EBITDA um 70 Prozent auf 92,6 Millionen Euro gesteigert, nach 54,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz des Unternehmens aus Tostedt bei Hamburg legte um 11 Prozent auf 337,3 Millionen Euro zu, die Produktionsleistung stieg um 35 Prozent auf 448,1 Millionen Euro. Deutlich verbessert hat sich auch die Finanzlage: Der Nettofinanzmittelbestand von Friedrich Vorwerk kletterte den Angaben zufolge zum 30. Juni 2026 auf 212,0 Millionen Euro, nach 83,5 Millionen Euro ein Jahr zuvor, ein Zuwachs von 128,5 Millionen Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Getragen wurde die Entwicklung von der Auftragslage und der Projektabwicklung. Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr auf 321,2 Millionen Euro, nach 220,4 Millionen Euro. Der Auftragsbestand lag zum Stichtag mit 1,005 Milliarden Euro laut Friedrich Vorwerk weiter auf hohem Niveau, nach 1,105 Milliarden Euro im Vorjahr, einschließlich der Arbeitsgemeinschaften summierte er sich auf 1,447 Milliarden Euro. Zur Geschäftsentwicklung trug zudem der fortgesetzte Personalaufbau bei, die Zahl der Mitarbeiter wuchs im Halbjahr um 7 Prozent.
Auf Basis des Halbjahres hebt der Vorstand die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr an und erwartet nun 180 bis 200 Millionen Euro, nach zuvor 160 bis 180 Millionen Euro. Beim Umsatz bleibt es unverändert bei einer Spanne von 730 bis 780 Millionen Euro. Den vollständigen Halbjahresbericht will Friedrich Vorwerk am 13. August 2026 vorlegen.

