Deutsche Telekom: Trendlinie als Widerstand - UBS
Die Aktie der Deutschen Telekom hat gestern 1,5% verloren und damit das kleine Gap vom vergangenen Freitag geschlossen. Rückblick: Nach Kursverlusten von rund 17% im Juni war es bei der Aktie der Deutschen Telekom im Juli zunächst zu einer starken Erholung gekommen. Dabei schoben sich die Kurse am Freitag an die kurzfristige 50-Tage-Linie heran, trafen dort jedoch erneut auf einen Widerstand. In der Folge drehten die Notierungen gestern nach unten ab und fielen um 1,5% auf 26,68 EUR zurück.
Ausblick
Im Chart der Telekom-Aktie richten sich die Blicke jetzt auf den kurzfristigen GD50, der die Kurse bereits im Vormonat ausgebremst hatte.
Das Long-Szenario
Um die Erholung fortzusetzen – seit dem neuen Jahrestief vom 30. Juni steht aktuell ein Plus von rund 13% zu Buche –, müssten die Notierungen jetzt über die kurzfristige Trendlinie (aktuell bei 27,25 EUR) ausbrechen. Gelingt der Break, könnte sich oberhalb des bisherigen Juli-Hochs (= das Top vom Freitag) bei 27,50 EUR weiteres Aufwärtspotenzial bis zur Doppelhürde aus der langfristigen 200- und der mittelfristigen 100-Tage-Linie (28,69 EUR bzw. 28,86 EUR) eröffnen. Darüber würde anschließend die runde 30-Euro-Marke warten, ehe das offene Gap vom 13. April zwischen 30,76 EUR und 30,99 EUR geschlossen werden sollte.
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Das Short-Szenario
Auf der Unterseite kann die erste charttechnische Unterstützung hingegen jetzt am April-Tief bei 26,50 EUR angetragen werden. Allerdings wäre auch ein Rücksetzer bis zum Vorjahrestief vorstellbar, das bei 26,00 EUR stützend wirken dürfte. Verliert die Aktie diesen Halt (wichtig: hier gilt der Tagesschluss), müsste eine größere Abwärtsbewegung bis in den Bereich um 25,00 EUR einkalkuliert werden – Schließung der Kurslücke vom 10. Juli inklusive.
Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
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