GEA übertrifft die Erwartungen und hebt die Ziele für 2026 an
Der Anlagenbauer GEA hat im zweiten Quartal 2026 nach vorläufigen Zahlen deutlich zugelegt und dabei sowohl die Vorjahreswerte als auch den Analystenkonsens übertroffen. Der Auftragseingang stieg um 14,2 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro, organisch waren es 15,4 Prozent, erwartet hatten die Analysten laut Vara-Konsensus 1,41 Milliarden Euro. Der Umsatz wuchs um 10,0 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro, wobei das organische Umsatzwachstum mit 11,0 Prozent die Konsensschätzung von 6,3 Prozent klar überstieg. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Auch beim Ergebnis lag GEA über den Erwartungen. Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand stieg um 15,6 Prozent auf 250 Millionen Euro, nach 217 Millionen Euro im Vorjahresquartal, und übertraf die erwarteten 233 Millionen Euro ebenfalls. Die zugehörige Marge verbesserte sich von 16,5 auf 17,4 Prozent.
Über das erste Halbjahr summiert sich der Auftragseingang damit auf 2,95 Milliarden Euro nach zuvor 2,72 Milliarden Euro und das EBITDA vor Restrukturierung auf 456 Millionen Euro, nach 415 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Auf Basis dieser Entwicklung hebt GEA die Prognose für das Gesamtjahr an. Beim organischen Umsatzwachstum erwartet der Konzern nun 6,0 bis 8,0 Prozent, nach zuvor 5,0 bis 7,0 Prozent. Die EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand sieht GEA jetzt bei 17,0 bis 17,4 Prozent, statt bislang 16,6 bis 17,2 Prozent, die Kapitalrendite ROCE bei 36,0 bis 40,0 Prozent, nach zuvor 34,0 bis 38,0 Prozent. Den vollständigen Halbjahresbericht will GEA am 10. August 2026 vorlegen.

