Steico: Kriegsbedingte Kosten drücken die Marge im ersten Halbjahr
Der Steico Konzern hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 200,3 Millionen Euro erzielt und damit 0,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, in dem 199,1 Millionen Euro erzielt wurden. Getragen wurde der Zuwachs von einer anziehenden Nachfrage mit Beginn der Bausaison im zweiten Quartal, mit der Steico das schwächere erste Quartal ausgleichen konnte.
Deutlich schwächer entwickelte sich dagegen das Ergebnis. Das EBITDA sank um 22,1 Prozent auf 29,0 Millionen Euro, nach 37,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, das EBIT ging um 30,8 Prozent auf 14,7 Millionen Euro zurück, nach zuvor 21,2 Millionen Euro. Die EBIT-Marge lag bei 7,5 Prozent. Als Grund nennt Steico massive Kostensteigerungen infolge des USA/Iran-Kriegs und der damit verbundenen Lieferkettenstörungen. Bereits vorgenommene Preiserhöhungen wirken dabei nur mit zeitlichem Verzug, sodass sie die Margen des ersten Halbjahrs noch nicht auffangen konnten.
Für das zweite Halbjahr rechnet Steico mit weiterem Wachstum und einer besseren Margensituation und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr. Beim Umsatz erwartet das Unternehmen aus Feldkirchen bei München eine Entwicklung zwischen minus 2 und plus 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was rund 375 bis 398 Millionen Euro entspräche. Das EBIT sieht das Unternehmen zwischen 30 und 38 Millionen Euro, bei einer EBIT-Marge von 8,0 bis 9,5 Prozent. Voraussetzung ist, dass sich die Konjunkturaussichten nicht weiter eintrüben.
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