clearvise fängt das flaue Wetterjahr über feste Tarife auf
Die clearvise AG hat im ersten Halbjahr 2026 nach vorläufigen Zahlen bei Umsatz und Ergebnis zugelegt. Der Konzernumsatz stieg auf 22,3 Millionen Euro, nach 18,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich auf 15,7 Millionen Euro, nach 13,6 Millionen Euro. Die Stromproduktion erhöhte sich unter Berücksichtigung abgeschalteter Zeiträume auf 291,1 Gigawattstunden, nach 220,0 Gigawattstunden. Den vollständigen Halbjahresbericht will clearvise am 21. August vorlegen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Bemerkenswert ist die Steigerung vor dem Hintergrund der Witterung. Schwaches Windaufkommen und unterdurchschnittliche Sonneneinstrahlung belasteten die Stromerzeugung im ersten Halbjahr branchenweit, hinzu kamen netzbedingte Abschaltungen in Phasen negativer Strompreise. Diese Effekte konnte clearvise nach eigenen Angaben über die weitgehend tarifgesicherte Erlösstruktur ihres Portfolios abfedern.
An der Jahresprognose 2026 hält der Vorstand fest. Für das Gesamtjahr erwartet clearvise einen Umsatz von 44,2 bis 46,5 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITDA zwischen 26,7 und 28,7 Millionen Euro, bei einer Stromproduktion von 554 bis 584 Gigawattstunden. Zugleich prüft das Unternehmen den Verkauf nicht-strategischer Vermögenswerte, um Mittel für rentablere Verwendungen wie Batteriespeicher freizusetzen.
Eine weitgehend tarifgesicherte Erlösstruktur federt bei clearvise das schwache Wind- und Sonnenjahr ab, die Jahresprognose bleibt bestätigt.

Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: clearvise.
