IBU-tec kommt beim Bau der LFP-Anlage voran - VW als Abnehmer
Die IBU-tec advanced materials AG hat nach eigenen Angaben weitere Bauabschnitte ihrer geplanten Produktionsanlage für LFP-Batteriematerial in Bitterfeld abgeschlossen. Im Zeitplan liegen dabei der Aufbau der Logistikinfrastruktur, der Ausbau der Analytik am Standort sowie die Vereinheitlichung der IT-Systeme. Auf dem Gelände steht inzwischen der Stahlbau für eine Logistikhalle mit Platz für rund 1.800 Paletten, deren Innenausbau IBU-tec in den kommenden sechs Monaten abschließen will. Parallel hat das Unternehmen mit dem Detail-Engineering für die Produktionsanlagen begonnen.
Nach dem Richtfest für den neuen Sprühturm im April 2026 steht als nächster Schritt dessen Probebetrieb an, den IBU-tec noch im vierten Quartal 2026 aufnehmen will. Die Arbeiten sind Teil der im Oktober 2025 mit der Volkswagen-Tochter PowerCo SE geschlossenen Vereinbarungen zu Prozessentwicklung, Kapazitätsaufbau und Produktion von LFP-Kathodenmaterial. PowerCo hat sich die komplette Produktionsmenge vertraglich für mindestens zehn Jahre gesichert.
In Betrieb gehen soll die Anlage 2028, ausgelegt auf eine Kapazität von 15.000 Tonnen. Damit würde IBU-tec seine bestehenden Kapazitäten etwa verfünffachen. Nach Darstellung des Unternehmens handelt es sich um die erste Anlage dieser Art in Europa. Sie beruht auf einem selbst entwickelten Produktionsverfahren, das ohne chinesische Technologie auskommt und nach Angaben von IBU-tec nur etwa halb so viel Energie verbraucht wie herkömmliche Verfahren aus China.
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