HMS Bergbau holt sich 25 Millionen Euro bei Anleihe-Anlegern
Die HMS Bergbau AG hat ihre bestehende Anleihe 2025/2030 aufgestockt. Über eine Privatplatzierung bei institutionellen Investoren nahm der Berliner Rohstoffhändler weitere 25 Millionen Euro auf und erhöhte das Volumen der mit 10,0 Prozent verzinsten Anleihe damit auf insgesamt 95 Millionen Euro. Die Platzierung erfolgte nach Angaben von HMS Bergbau nahe dem aktuellen Börsenkurs. An der Frankfurter Börse wird die Anleihe heute mit 101,5 Prozent notiert. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Mit den Mitteln aus der Anleiheaufstockung können wir weitere Wachstumspotenziale realisieren, vor allem im stark wachsenden Markt für Flüssigbrennstoffe”, sagt Jens Moir, CFO der HMS Bergbau AG.
Vorgesehen ist unter anderem der Ausbau der Aktivitäten bei Flüssigbrennstoffen und Schmierstoffen, mit einem Schwerpunkt auf den Märkten China, Indien und der ASEAN-Region. Zudem will das Unternehmen die Erlöse nutzen, um Produktionsvolumina ausgewählter Rohstoffproduzenten vorzufinanzieren und sich damit langfristige Handelsmengen bei Kohle und Chromerzen zu sichern, die man als hochprofitabel einschätzt.
Für das laufende Geschäftsjahr stellt HMS Bergbau einen Anstieg des Konzernumsatzes von 1,22 Milliarden Euro auf 2 Milliarden Euro in Aussicht. Das bereinigte EBITDA soll von 23,1 Millionen Euro auf 35 Millionen Euro zulegen. Diese Prognose für 2026 hatte HMS Bergbau bereits vor der Aufstockung abgegeben, die daraus resultierenden zusätzlichen Möglichkeiten sind darin nach Unternehmensangaben noch nicht berücksichtigt.

