Südzucker: CropEnergies und Stärke-Sparte sorgen für Ergebnisanstieg
Die Südzucker AG hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/2027, das den Zeitraum vom 1. März bis 31. Mai 2026 umfasst, einen moderat rückläufigen Konzernumsatz von 2,058 Milliarden Euro verbucht nach 2,153 Milliarden Euro im Vorjahr. Deutlich verbesserte sich dagegen die Ertragslage. Das operative Konzern-EBITDA kletterte auf 135 Millionen Euro nach 96 Millionen Euro. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem von den Segmenten CropEnergies und Stärke. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Weiter im Minus bleibt das kriselnde Zuckergeschäft, der Verlust sinkt allerdings: Das operative EBITDA blieb mit minus 21 Millionen Euro negativ, verbesserte sich aber gegenüber den minus 34 Millionen Euro des Vorjahres spürbar. Möglich machten das reduzierte Herstellungskosten aus der Kampagne 2025. Der Umsatz des Segments sank deutlich auf 629 Millionen Euro nach 704 Millionen Euro, bedingt durch geringere Absatzmengen und nochmals gefallene Zuckerpreise.
Bei der Prognose für das laufende Geschäftsjahr hob Südzucker die Umsatzerwartung leicht an und rechnet nun mit einem Konzernumsatz zwischen 8,1 und 8,5 Milliarden Euro nach zuvor 8,0 bis 8,4 Milliarden Euro. Die Spanne für das operative Konzern-EBITDA bestätigte das Unternehmen mit 480 bis 680 Millionen Euro. Bei stabilem Kapitaleinsatz erwartet Südzucker zudem einen deutlichen Anstieg der Kapitalrendite ROCE.
Zugleich verweist der Konzern auf die unsichere Lage. Die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der geopolitischen und weltwirtschaftlichen Situation für den weiteren Geschäftsverlauf seien weiterhin nur schwer abzuschätzen.

