thyssenkrupp nucera kooperiert mit BHEL in Indien
Der Elektrolysespezialist ThyssenKrupp nucera hat mit dem staatlichen indischen Industriekonzern Bharat Heavy Electricals Limited (BHEL) eine strategische Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist nach Angaben des Dortmunder Unternehmens vom Dienstag die gemeinsame Herstellung alkalischer Wasser-Elektrolyseure für die Produktion von grünem Wasserstoff in Indien. Die Partnerschaft soll die Position von thyssenkrupp nucera in einem der weltweit wichtigsten Zukunftsmärkte für grünen Wasserstoff festigen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Indien ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für thyssenkrupp nucera. Der Ausbau von grünem Wasserstoff in Indien erfordert Lösungen, die zuverlässig und skalierbar sind und mit den industriellen Ambitionen des Landes im Einklang stehen”, sagt Kiran Joseph, CEO von thyssenkrupp nucera India.
Kern der Vereinbarung ist die schrittweise Verlagerung der Fertigung von Elektrolyseurmodulen nach Indien. Beide Unternehmen wollen lokale Produktionskapazitäten aufbauen, gemeinsam an Ausschreibungen teilnehmen und Wasserstoffprojekte im Land umsetzen. Dabei kombiniert die Kooperation die Elektrolysetechnologie von thyssenkrupp nucera mit dem Fertigungsnetzwerk und der Projekterfahrung von BHEL, das seit Jahrzehnten in Bereichen wie Stromerzeugung und erneuerbare Energien tätig ist.
Für thyssenkrupp nucera ist es nicht das erste Engagement in Indien: Anfang des Jahres hatte das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit der Entwicklungsagentur GIZ zum Aufbau der dortigen Wasserstoff- und Power-to-X-Märkte begonnen und anschließend vom Entwickler Juno Joule den Zuschlag für eine FEED-Studie zu einem 260-Megawatt-Projekt erhalten.

