Continental: Milliarden-Deal mit Lone Star
Die Continental AG hat den Verkauf ihres Unternehmensbereichs ContiTech an den Finanzinvestor Lone Star Funds vertraglich besiegelt. Vorstand und Aufsichtsrat stimmten der Transaktion zu, die einen Unternehmenswert von 4,0 Milliarden Euro zugrunde legt. Hinzu kommen erfolgsabhängige Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren. Der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Freigaben und könnte bis Ende 2026 erfolgen.
Beim Closing erwartet Continental einen Mittelzufluss von rund 3,1 Milliarden Euro. Den erwarteten Erlös will der Konzern zum einen zur Reduzierung seiner Verschuldung einsetzen, zum anderen sollen rund 2,5 Milliarden Euro und damit der größte Anteil der Summe an die Aktionäre fließen – entweder über eine Sonderdividende oder eine Kombination aus Rückkäufen und Sonderdividende.
Mit dem Verkauf schließt Continental seine strategische Neuaufstellung ab und konzentriert sich künftig auf das Kerngeschäft mit Reifen. ContiTech wird bereits im Halbjahresfinanzbericht als nicht fortgeführte Aktivität ausgewiesen. Die Auswirkungen auf die Jahresprognose prüft Continental derzeit und will diese später anpassen; der Ausblick für das Reifengeschäft bleibt davon unberührt.
