stock3 verdoppelt das EBITDA und plant neue Lizenzstrategie
Die Münchner stock3 AG hat ihre testierten Zahlen für 2025 vorgelegt. Der Konzernumsatz des m:access-notierten Unternehmens stieg um 4 Prozent auf 13,8 Millionen Euro. Deutlicher legte die Profitabilität zu: Das EBITDA verdoppelte sich auf 1,86 Millionen Euro nach 0,9 Millionen Euro, was einer Marge von 13,4 Prozent entspricht. Der Konzernjahresüberschuss kletterte von 0,2 auf 1,0 Million Euro, die liquiden Mittel erhöhten sich um eine Million Euro auf 3,6 Millionen Euro. Als Treiber nennt Vorstand Robert Abend die Neuausrichtung des Abomodells sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz auf der Kosten- und Produktseite.
Für 2026 will stock3 seine bislang drei Erlösquellen um ein weiteres Standbein ergänzen: lizenzbasierte Softwarelösungen für Geschäftskunden. Dabei wird das stock3 Terminal ausgelagert, was stabile Lizenzeinnahmen bringen und zugleich der Tochtergesellschaft brokerize GmbH zusätzliche Impulse geben soll. Ein erstes Partnerprojekt sei bereits in Umsetzung, so stock3 am Freitag.
Die brokerize GmbH führte 2025 rund 2,3 Millionen Orders aus, ein Plus von 32 Prozent und ein neuer Rekord. Der Trend setzte sich im ersten Quartal 2026 fort, der März wurde Unternehmensangaben zum stärksten Handelsmonat der Unternehmensgeschichte.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet stock3 einen Umsatz zwischen 13,9 und 14,4 Millionen Euro sowie ein auf 2,2 bis 2,7 Millionen Euro steigendes EBITDA.
