CEWE erzielt zweistelligen Millionengewinn mit Trennung von Teil der Aktivitäten
Die CEWE Stiftung & Co. KGaA hat den Verkauf ihres Geschäftsbereichs Kommerzieller Online-Druck an den Wettbewerber Cimpress vollzogen. Die Transaktion umfasst den Produktionsbetrieb von SAXOPRINT in Dresden sowie die Vertriebseinheiten viaprinto und LASERLINE. Die zugrundeliegende Vereinbarung war im Mai geschlossen worden, wirksam wird der Verkauf zum 2. Juli 2026. Aus der Veräußerung erwartet CEWE einen einmaligen, nicht operativen Gewinn im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, der sich mit der Entkonsolidierung im dritten Quartal realisiert. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Mit dem Vollzug der Transaktion setzen wir einen wichtigen Schritt in der konsequenten Weiterentwicklung von CEWE um. Wir fokussieren uns noch stärker auf unser hochwertiges, margenstarkes Fotofinishing-Geschäft und schaffen zusätzlichen Spielraum, um in Innovation, Effizienz und die Internationalisierung unserer Marken zu investieren. Unser Ziel ist es, CEWE als internationale Fotofinishing-Plattform weiter zu stärken und nachhaltig profitabel zu wachsen”, sagt Thomas Mehls, CEO von CEWE
Mit dem Rückzug aus dem Online-Druck konzentriert sich CEWE ganz auf sein Kerngeschäft. Kapital und Managementkapazitäten des Unternehmens aus Oldenburg sollen künftig stärker auf dieses Geschäft ausgerichtet werden, unter anderem durch Investitionen in Technologie und Automatisierung sowie durch gezielte Zukäufe. Daneben will CEWE an Aktienrückkäufen und einer verlässlichen Dividendenpolitik festhalten.
Der Verkauf verbessert zugleich die Kennzahlen des Konzerns: Auf Basis der Zahlen von 2025 hätte die EBIT-Marge ohne den Online-Druck pro forma bei rund 11,2 Prozent statt der berichteten 10,2 Prozent gelegen, die Kapitalrendite ROCE bei 19,6 statt 17,6 Prozent. Für den abgegebenen Bereich sieht CEWE in Cimpress den passenden Eigentümer, da dieser in dem von Skaleneffekten geprägten Markt die Kapazitäten weiterentwickeln könne.

