Lang & Schwarz: Trade Republics neuer Weg sorgt für eine Gewinnwarnung
Die Lang & Schwarz AG hat ihre Prognose für 2026 angepasst, nachdem die Trade Republic Bank die Einführung einer neuen Handelstechnologie angekündigt hat. Bei dieser werden Orders künftig automatisch zum Bestpreis unter allen relevanten Börsen ausgeführt. Nach Einschätzung von Lang & Schwarz führt die veränderte Verteilung des Orderflows zu spürbaren Folgen für die Handelstochter und damit für das Konzernergebnis - konkret beziffert wird dies aber nicht. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Lang & Schwarz war bisher einer der großen Profiteure des Booms bei Trade Republic. Auf Jahressicht rechnet das Unternehmen aus Düsseldorf nun nur noch mit einem leichten bis allenfalls moderaten Rückgang des Handelsergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Es soll allerdings weiterhin über dem Wert von 2024 liegen. Im zweiten Quartal 2026 hatte das Ergebnis aus der Handelstätigkeit rund 32 Millionen Euro betragen nach 25 Millionen Euro im Vorjahresquartal.
Um die Abhängigkeit zu verringern, treibt Lang & Schwarz den Aufbau eines zusätzlichen Handelsmodells voran, in das mehrere namhafte Wertpapierdienstleister eingebunden werden sollen. Ziel sei es, das bestehende Angebot zu ergänzen und zusätzliche Liquidität zu erschließen, so der Finanzdienstleister.

